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Wie wähle ich die richtigen vorbeugenden Maßnahmen gegen Haarausfall?
Ihr Haar fällt etwas stärker aus als sonst? Warten Sie nicht, bis es schlimmer wird: Beugen Sie vor! Mit einer konsequenten Pflege, einer angepassten Lebensweise und ein paar einfachen Maßnahmen können Sie den Haarausfall verzögern und Ihre Haardichte erhalten. Erfahren Sie hier, wie Sie eine vorbeugende, konsequente Pflegeroutine gegen Haarausfall zusammenstellen können, die genau auf Ihr Haarprofil zugeschnitten ist.
Haarausfall vorbeugen - ein Überblick
- Eine vorbeugende Haarpflege ist umso wirksamer, je früher sie durchgeführt wird: Noch aktive Haarfollikel sprechen besser auf die Pflegeprodukte an als solche, die sich in einem längeren Ruhezustand befinden.
- Eine vorbeugende Pflegeroutine beginnt mit einer genauen Diagnose. Je nachdem, ob es sich um Haarausfall aufgrund einer geschwächten Verankerung, ein telogenes Effluvium, eine androgenetische Alopezie oder Haarausfall durch Haarbruch handelt, unterscheiden sich die Lösungen entsprechend.
- Bei starkem Haarausfall oder androgenetischem Haarausfall sind Minoxidil und Finasterid die beiden Standardmedikamente, wobei eine ärztliche Kontrolle zwingend erforderlich ist.
- Die Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Ein Mangel an Eisen, Vitamin D, Zink und Aminosäuren gehört zu den häufigsten Ursachen für reaktiven Haarausfall.
- Ein umfassendes Haarpflegeritual (mildes Shampoo, Serum gegen Haarausfall, ggf. eine Ampullenkur) ist die Voraussetzung für eine wirksame vorbeugende Strategie.
- Weitere Tipps, die Ihnen helfen können, Haarausfall vorzubeugen, sind Kopfhautmassagen, Stressbewältigung und das Vermeiden mechanischer Belastungen.
Inhalt
- Warum ist Prävention die beste Maßnahme gegen Haarausfall?
- Die Art des Haarausfalls bestimmen
- Untersuchungen durchführen lassen
- Welche medizinischen Lösungen gibt es, um Haarausfall vorzubeugen?
- Wie kann ich Haarausfall über die Ernährung vorbeugen?
- Mit welchen Kérastase Pflegeprodukten kann ich Haarausfall vorbeugen?
- Welche Gewohnheiten kann ich in meinen Alltag aufnehmen, um Haarbruch zu vermeiden?
- Überblick: Welche präventive Maßnahmen sollte man je nach Haarprofil anwenden?
Warum ist Prävention die beste Maßnahme gegen Haarausfall?
Der Lebenszyklus des Haars wird durch einen unveränderlichen biologischen Rhythmus bestimmt.
- Die Anagenphase, in der die Haarfollikel aktiv Haarfasern bilden, dauert 3 bis 6 Jahre.
- Die Telogenphase, in der sich der Follikel vor dem neuen Haarwachstum in einer Ruhephase befindet, dauert 2 bis 3 Monate1.
Was auf der Ebene der Haarfollikel geschieht, braucht daher Monate und manchmal Jahre, bis es an der Kopfhautoberfläche sichtbar wird.
Konkret bedeutet dies, dass der Haarausfall zu dem Zeitpunkt, an dem er mit bloßem Auge sichtbar wird, bereits seit einiger Zeit im Gange ist. Deshalb ist es so wichtig, ab den ersten Anzeichen eines Symptoms zu handeln! Um nur einige von ihnen zu nennen:
- schütter werdendes Haar an den Schläfen;
- nachlassende Haardichte am Haaransatz;
- immer mehr Haare auf der Bürste.
Je früher Sie eingreifen, umso größer wird Ihr Handlungsspielraum sein.
Die Art des Haarausfalls bestimmen
Haarausfall kann sich auf sehr verschiedene Arten äußern und muss entsprechend unterschiedlich behandelt werden.
- Bei einem plötzlichen, diffusen Haarausfall handelt es sich wahrscheinlich um ein telogenes Effluvium. Diese Art von Haarausfall ist über die gesamte Kopfhaut verteilt und tritt 2 bis 4 Monate nach einer Phase der intensiven Stressbelastung auf. Ein solcher Haarausfall ist in den allermeisten Fällen reversibel und klingt in der Regel von selbst ab, sobald die Ursache behoben ist.
- Plötzlicher Haarausfall nach einer Entbindung: Hierbei handelt es sich um eine andere Form des telogenen Haarausfalls, die durch die hormonelle Umstellung bei einer Entbindung verursacht wird. Aber keine Sorge: Meist hört der postpartale Haarausfall mit der Zeit von selbst wieder auf.
- Allmählicher, lokaler Haarausfall: Dabei handelt es sich mit Sicherheit um eine androgenetische Alopezie. Beim Mann tritt sie am Scheitel und an den Schläfen auf. Bei der Frau zeigt sie sich durch eine breiter werdende Scheitellinie. Ein solches Profil erfordert einen spezifischen, oftmals eher medizinischen Lösungsansatz.
- Haarausfall durch Haarbruch: Dabei bricht die Haarfaser, bevor sie ihren Lebenszyklus abschließen kann. Häufige Ursachen hierfür sind Jahreswechsel, wiederholte Hitzeeinwirkung und häufige Colorationen.
Untersuchungen durchführen lassen
Bei unerklärlichem oder anhaltendem Haarausfall kann Ihnen ein Gesundheitsexperte unter Umständen ein Blutbild empfehlen. Damit können Eisenmangel, ein Defizit an Vitamin D, eine Schilddrüsenunterfunktion (TSH) oder ein hormonelles Ungleichgewicht erkannt werden.
Bei einem Dermatologen oder Trichologen kann zudem auch ein Trichogramm durchgeführt werden. Diese Untersuchung analysiert den Zustand der Follikel, das Haarwachstum in der Anagen- und Telogenphase sowie mögliche Miniaturisierungsanzeichen.
Welche medizinischen Lösungen gibt es, um Haarausfall vorzubeugen?
Bei nachweislich androgenetisch bedingtem Haarausfall besteht in der Wissenschaft ein breiter Konsens hinsichtlich zweier medizinischer Wirkstoffe. Ihre Anwendung sollte jedoch ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Topisches oder orales Minoxidil: die Mikrozirkulation fördern
Minoxidil regt die Mikrozirkulation in der Kopfhaut an und verlängert die Anagenphase der Haarfollikel2. Es ist rezeptfrei als 5-prozentige Lösung oder Schaum erhältlich und gilt heute als ein unverzichtbares Mittel bei mäßigem bis starkem androgenetischem Haarausfall. Seine Wirksamkeit hängt von der Dosis ab und setzt eine kontinuierliche Anwendung voraus: Ein Absetzen der Behandlung führt in den darauf folgenden Wochen zu erneutem Haarausfall.
Finasterid und DHT-Hemmer: die hormonelle Ursache beseitigen
Finasterid wird häufig Männern bei androgenetischer Alopezie verschrieben. Es stoppt die Umwandlung von Testosteron in DHT durch die Hemmung des Enzyms 5-alpha-Reduktase3. Indem es den DHT-Spiegel auf Follikelebene senkt, wird die Miniaturisierung der Follikel verlangsamt und die Haardichte stabilisiert. Seine Wirksamkeit ist über fünf Jahre kontinuierliche Anwendung dokumentiert4.
Seine Anwendung muss jedoch aufgrund möglicher Nebenwirkungen auf sexuelle Funktionen unter ärztlicher Kontrolle erfolgen und ist bei Schwangeren kontraindiziert. Dabei ist der Dermatologe der optimale Ansprechpartner für die Beurteilung der Indikation sowie für die Nachsorge.
Die Kombinationstherapie: einen zweigleisigen Ansatz wählen
Minoxidil und Finasterid wirken über unterschiedliche und sich ergänzende Mechanismen: Der eine Wirkstoff stimuliert das Haarwachstum, der andere neutralisiert die hormonelle Ursache. Mehrere randomisierte klinische Studien bestätigen, dass die Kombination beider Wirkstoffe zu besseren Ergebnissen führt als die jeweilige Einzelanwendung, insbesondere hinsichtlich der Haardichte im Hinterkopfbereich5. Diese kombinierte Strategie gilt heutzutage als Standardbehandlung bei androgenetischem Haarausfall im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium, wobei stets eine ärztliche Verschreibung und eine strenge Nachsorge erforderlich sind.
Was sind häufigsten Ursachen von Haarausfall?
Vererbung, hormonelle Schwankungen durch eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre, Schilddrüsenstörungen … Das endokrine System spielt eine zentrale Rolle für das Gleichgewicht des Haarzyklus. Diese Ursachen lassen sich ohne ärztliche Untersuchung oft nur schwer feststellen. Suchen Sie deshalb einen Arzt auf, sobald Sie auch nur den geringsten ungewöhnlichen Haarausfall bemerken. In der Zwischenzeit informieren wir Sie hier über die häufigsten möglichen Ursachen für Haarausfall.
Die androgenetische Alopezie: hier kommt die Vererbung ins Spiel.
Die androgenetische Alopezie (AGA) ist die häufigste Form von Haarausfall, die sowohl Männer als auch Frauen betreffen kann. Ihr Wirkmechanismus beruht auf der genetisch bedingten Empfindlichkeit bestimmter Follikel gegenüber DHT (Dihydrotestosteron), einem Androgen, das über das Enzym 5-alpha-Reduktase aus Testosteron gebildet wird. Unter dem Einfluss von DHT verkleinern sich die Haarfollikel nach und nach: Die Haarzyklen werden kürzer, die nachwachsenden Haare werden immer feiner, bis der Follikel die Produktion einer lebensfähigen Haarfaser schließlich ganz einstellt.
Beim Mann verläuft der Haarausfall meist nach dem Hamilton-Norwood-Schema: Rückgang der Schläfenhaare, gefolgt vom Scheitelhaar1. Bei Frauen äußert sich die AGA eher in einer diffusen Ausdünnung des Haares am Oberkopf, wobei der vordere Haaransatz erhalten bleibt.
Schwangerschaft und Wechseljahre: die großen hormonellen Veränderungen
Während der Schwangerschaft können die erhöhten Östrogenwerte die Anagenphase des Haars künstlich verlängern. Doch ein paar Monate nach der Entbindung kann es häufig zu einem mehr oder weniger starken postpartalen Haarausfall kommen. Warum ist das so? Das geschieht, weil alle während der Schwangerschaft in der Anagenphase befindlichen Follikel dann gleichzeitig in die Telogenphase eintreten. Ein solcher Haarausfall ist glücklicherweise nicht irreversibel, er kann jedoch mehrere Monate andauern. Um den Haarausfall zu reduzieren und ein gesundes Nachwachsen zu fördern, empfehlen wir, Pflegeprodukte gegen Haarausfall in Ihre Haarpflegeroutine zu integrieren.
Die Wechseljahre führen zu einer langfristigen Absenkung des Östrogenspiegels, sodass sich die Dauer der Anagenphase verkürzt und die Reaktionsempfindlichkeit der Follikel gegenüber androgenen Hormonen zunimmt. In diesem Fall erfolgt der Haarausfall sukzessive und wird häufig mit einer normalen Haaralterung verwechselt.
Schilddrüse und PCOS: wenn das endokrine System beteiligt ist
Ob Schilddrüsenunterfunktion oder Schilddrüsenüberfunktion: Schilddrüsenerkrankungen stören die Regulierung des Haarzyklus, indem sie auf die Hormone einwirken, die die Dauer der Anagen- und Telogenphase steuern. Wird eine Schilddrüsenunterfunktion nicht behandelt, kann sie zu diffusem Haarausfall führen.
Das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) führt zu einem Androgenüberschuss, der bei Frauen manchmal bereits im Jugendalter zu androgenetischer Alopezie führen kann. Die Diagnose basiert auf einer umfassenden Hormonuntersuchung, die von einem Facharzt durchgeführt werden sollte.
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Wie kann ich Haarausfall über die Ernährung vorbeugen?
Auf Stoffwechselebene gehören Haarfollikel zu den aktivsten Strukturen des menschlichen Körpers. Sie müssen ständig mit Mikronährstoffen versorgt werden, um qualitative Haarfasern zu produzieren. Um Haarausfall vorzubeugen, sollten Sie daher gezielt bestimmte Nährstoffe in Ihren Speiseplan aufnehmen!
Die Unverzichtbaren: Biotin, Zink, Eisen und Vitamin D
In der wissenschaftlichen Literatur werden insbesondere die vier folgenden Mangelerscheinungen mit Haarausfall in Zusammenhang gebracht:
- Eisen (genauer gesagt: Serumferritin) ist der wichtigste Nährstofffaktor für Haarausfall bei Frauen6. Selbst ohne festgestellte Anämie kann ein niedriger Ferritinwert den Haarzyklus stören.
- Vitamin D wirkt auf die Rezeptoren der Haarfollikel ein und reguliert den Anagenzyklus7. In Ländern mit wenig Sonneneinstrahlung leiden sehr viele Menschen unter Vitamin D-Mangel.
- Zink ist für die Keratinsynthese und die Regulierung der lokalen androgenen Hormone wichtig8.
- Biotin (Vitamin B8) ist als Cofaktor der Proteinsynthese an der Widerstandskraft der Haarfaser beteiligt und stärkt diese insbesondere bei nachgewiesenem Mangel9.
Nahrungsergänzungsmittel, die auf diese Mangelerscheinungen abzielen, können eine sinnvolle Unterstützung darstellen, sofern sie auf der Grundlage einer vorherigen Laboruntersuchung ausgewählt wurden. Ohne einen diagnostizierten Mangel können sie Haarausfall nur bedingt beeinflussen.
Bain Nutri-Fortifiant Shampoo
Kräftigendes Shampoo für normales bis trockenes geschwächtes Haar mit Neigung zu Haarverlust aufgrund von Haarbruch durch Bürsten.
Mit welchen Kérastase Pflegeprodukten kann ich Haarausfall vorbeugen?
Wenn Sie einen reaktiven Haarausfall vermuten oder gerade darunter leiden, sind unsere Pflegeprodukte gegen Haarausfall sehr zu empfehlen. Shampoo, Maske, Serum: In unserem Angebot finden Sie verschiedene Produkte, die Ihr Haar über die gesamte Pflegeroutine hinweg stärken!
- Ihr Shampoo: Wählen Sie Bain Hydra-Fortifiant bei feinem, brüchigem und schnell fettendem Haar. Wenn Sie eher trockenes und sprödes Haar haben, ist Bain Nutri-Fortifiant das Richtige für Sie. Beide Formeln enthalten native Edelweißzellen und Ingwerwurzel zur sanften Reinigung der Kopfhaut, gleichzeitig wird das Risiko von Haarausfall reduziert.
- Ihr Conditioner: Hier empfehlen wir Fondant Renforçateur aus der Pflegelinie Genesis. Dieses silikon- und sulfatfreie Produkt stärkt Ihr geschwächtes Haar und verleiht ihm neuen Glanz.
Masque Reconstituant Maske
Intensiv kräftigende Haarmaske für geschwächtes Haar mit Neigung zu Haarverlust aufgrund von Haarbruch durch Bürsten. Für eine wöchentliche Anwendung.
- Ihre Haarmaske: Tragen Sie einmal wöchentlich Masque Reconstituant auf die Längen auf, um Ihr Haar zu glätten, mit Feuchtigkeit zu versorgen und ihm Geschmeidigkeit zu verleihen. Seine stärkende Formel beugt außerdem Haarbruch und Haarausfall vor.
- Ihre gezieltes Pflegeprodukt: Probieren Sie unser Sérum Anti-Chute Fortifiant, das Serum Nummer 1 in Frankreich gegen Haarausfall*. Dank Aminexil und Ingwerwurzel stärkt es die Haarfaser und revitalisiert das Haar von der Wurzel an bei jeder Anwendung.
Wenden Sie diese Haarpflegeroutine an, um Haarausfall aufgrund von Haarbruch beim Bürsten um 97 % zu reduzieren**.
Ergänzend dazu können Sie auch unsere 42-tägige Ampullenkur gegen Haarausfall anwenden.
*Quelle: Circana SCS BeautyTrends®, die Nummer 1 in Frankreich beim Verkauf von Haarpflegeprodukten gegen Haarausfall, Juli 2024 bis Juni 2025, exklusive Parfümerien und Kaufhäuser / einschließlich E-Commerce
**Pflegesystem aus Bain Hydra-Fortifiant + Fondant Renforçateur + Sérum Fortifiant im Vergleich zu einem nicht-spezifischen Shampoo.
Sérum Anti-Chute Fortifiant Haarkur
Serum für die tägliche Anwendung, bremst den Prozess des Haarausfalls und stärkt die Haarfaser bis in die Tiefe.

Welche Gewohnheiten kann ich in meinen Alltag aufnehmen, um Haarbruch zu vermeiden?
Denken Sie neben der Anwendung von gezielten Produkten gegen Haarausfall auch an einen gesunden Lebensstil! Hier eine Auswahl unserer Expertentipps:
- Beim Auftragen eines Shampoos, Haaröls oder Serums gegen Haarausfall können Sie gleichzeitig Ihre Kopfhaut massieren. Eine 2016 veröffentlichte japanische Studie hat gezeigt, dass eine standardisierte Massage von 4 Minuten täglich über einen Zeitraum von 24 Wochen die Dicke der Haarschäfte signifikant erhöht10. Damit verbessern Sie einerseits die Mikrozirkulation in der Kopfhaut, andererseits stimulieren Sie so die Hautzellen und unterstützen ihre Aktivität.
- Kontrollieren Sie Ihren Stresslevel. Tatsächlich ist chronischer Stress eine der der häufigsten und am meisten unterschätzten Ursachen für Haarausfall! Unter dem Einfluss von Cortisol gehen die Haarfollikel vorzeitig in die Telogenphase über und genau dies löst ein telogenes Effluvium aus11.
- Vermeiden Sie Schlafmangel. Müdigkeit kann plötzlichen Haarausfall verschlimmern, da sie den Hormonhaushalt und damit den Haarzyklus stört. Achten Sie darauf, nachts ausreichend zu schlafen, um dieses Phänomen zu verhindern.
- Verhindern Sie mechanische Belastungen Ihres Haars. Hitze-Stylinggeräte mit hohen Temperaturen (Föhn, Glätteisen, Lockenstab…) und straff gebundene Frisuren können die Haarfaser schädigen und die Verankerung in der Kopfhaut schwächen.
Überblick: Welche präventive Maßnahmen sollte man je nach Haarprofil anwenden?
Es gibt kein universelles Rezept zur Prävention. Die wirksamste Strategie ist jene, die genau auf das ermittelte Haarausfallprofil zugeschnitten ist und die für die jeweilige Situation relevantesten Maßnahmen enthält.
- Profil 1: reaktionärer oder saisonaler Haarausfall Befolgen Sie eine umfassende Haarpflegeroutine (Shampoo gegen Haarausfall, tägliches Serum, eventuell eine Kur gegen Haarausfall) und gehen Sie gezielt den auslösenden Faktor an, um den Haarausfall nach und nach zu verringern.
- Profil 2: eine beginnende androgenetische Alopezie. Sobald sich erste Anzeichen einer Follikelverkleinerung zeigen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die optimalen Behandlungsmöglichkeiten durch einen Gesundheitsfachmann zu erhalten.
- Profil 3: durch Haarbruch verursachter Haarausfall. Setzen Sie gezielt stärkende Pflegeprodukte wie die der Pflegelinie Genesis gegen Haarausfall ein, um die geschwächte Haarfaser wieder aufzubauen.
- Profil 4: postpartaler Haarausfall. Wählen Sie sanfte Haarpflegeprodukte gegen Haarausfall und lassen Sie sich von einem Ernährungsexperten beraten.
Wenn der Haarausfall stark oder schnell voranschreitet oder mit bestimmten Symptomen einhergeht (unerklärliche Müdigkeit, Störungen des Menstruationszyklus, kahle Stellen), sollten Sie sich in jedem Fall ärztlichen Rat holen.
Quellen
1 Hoover, Ezra, Mandy Alhajj, et Jose L. Flores. « Physiology, Hair ». In StatPearls. StatPearls Publishing, 2025. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK499948/.
2 Otomo, Susumu. « [Hair growth effect of minoxidil] ». Nihon Yakurigaku Zasshi. Folia Pharmacologica Japonica 119, n° 3 (2002): 167‑74. https://doi.org/10.1254/fpj.119.167.
3 Kaufman, K. D., E. A. Olsen, D. Whiting, et al. « Finasteride in the Treatment of Men with Androgenetic Alopecia. Finasteride Male Pattern Hair Loss Study Group ». Journal of the American Academy of Dermatology 39, n° 4 Pt 1 (1998): 578‑89. https://doi.org/10.1016/s0190-9622(98)70007-6.
4 Finasteride Male Pattern Hair Loss Study Group. « Long-Term (5-Year) Multinational Experience with Finasteride 1 Mg in the Treatment of Men with Androgenetic Alopecia ». European Journal of Dermatology: EJD 12, n° 1 (2002): 38‑49.
5 Suchonwanit, P., P. Srisuwanwattana, N. Chalermroj, et S. Khunkhet. « A Randomized, Double-Blind Controlled Study of the Efficacy and Safety of Topical Solution of 0.25% Finasteride Admixed with 3% Minoxidil vs. 3% Minoxidil Solution in the Treatment of Male Androgenetic Alopecia ». Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology: JEADV 32, n° 12 (2018): 2257‑63. https://doi.org/10.1111/jdv.15171.
6 Trost, Leonid, Wilma Bergfeld, et Ellen Calogeras. « The diagnosis and treatment of iron deficiency and its potential relationship to hair loss ». Journal of the American Academy of Dermatology 54 (juin 2006): 824‑44. https://doi.org/10.1016/j.jaad.2005.11.1104.
7 Amor, Karrie T., Rashid M. Rashid, et Paradi Mirmirani. « Does D Matter? The Role of Vitamin D in Hair Disorders and Hair Follicle Cycling ». Dermatology Online Journal 16, n° 2 (2010): 3.
8 Kil, Min Seong, Chul Woo Kim, et Sang Seok Kim. « Analysis of Serum Zinc and Copper Concentrations in Hair Loss ». Annals of Dermatology 25, n° 4 (2013): 405‑9. https://doi.org/10.5021/ad.2013.25.4.405.
9 Patel, Deepa P., Shane M. Swink, et Leslie Castelo-Soccio. « A Review of the Use of Biotin for Hair Loss ». Skin Appendage Disorders 3, n° 3 (2017): 166‑69. https://doi.org/10.1159/000462981.
10 Koyama, Taro, Kazuhiro Kobayashi, Takanori Hama, Kasumi Murakami, et Rei Ogawa. « Standardized Scalp Massage Results in Increased Hair Thickness by Inducing Stretching Forces to Dermal Papilla Cells in the Subcutaneous Tissue ». Eplasty 16 (janvier 2016): e8.
11 Hadshiew, Ina M., Kerstin Foitzik, Petra C. Arck, et Ralf Paus. « Burden of Hair Loss: Stress and the Underestimated Psychosocial Impact of Telogen Effluvium and Androgenetic Alopecia ». The Journal of Investigative Dermatology 123, n° 3 (2004): 455‑57. https://doi.org/10.1111/j.0022-202X.2004.23237.x.
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